Jeannette Geissmann

Architekten HTL/SIA

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2026
Neubau (an Bestand) Einfamilienhaus nahe St. Gallen

Bauherrschaft
Privat

Planungsteam

Architekt: Jeannette Geissmann Architektur
Bauleitung: Flurarchitekten
Landschaftsarchitekt: Hänni Gartenbau Landschaftarchitektur AG, St. Gallen

Mitarbeit
Pascal Sutter
Philipp Kluckner
Jeannette Geissmann

Termine

Studie: Anfang 2023
Baubewilligung: Frühling 2025
Ausführung Herbst 2025 bis Frühling 2026

Ausgangslage

Massvolle Verdichtung und energetische Sanierung
Das Wohnhaus aus dem Jahr 1975 mit seiner charakteristischen Architektur steht auf einer grosszügigen Parzelle mit Blick nach Norden auf den Bodensee und nach Südwesten in eine grüne Landschaft mit Äpfelbäumen. Die Parzelle soll unterteilt werden, so dass künftig zwei Familien das attraktive Grundstück bewohnen können. Geplant ist ein westseitiger Anbau an das bestehende Gebeäudvolumen, sowie die Sanierung der Bestandesbaute.

Konzept

Die bestehende Volumetrie mit ihrem versetzten Satteldach wird weiterentwickelt und mit dem neuen Wohnhaus zu einem skulpturalen Ensemble verbunden. Vorgarten, horizontale Gliederung und Erschliessung orientieren sich an der geometrischen Formensprache des Bestandsbaus aus den 1970er-Jahren. Gestaffelte Dachflächen sowie Vor- und Rücksprünge in der Fassade führen die architektonische Erzählung des Bestandes weiter und verleihen dem Ensemble einen zeitgemässen Ausdruck.
Kompakte Raumfolgen im Neubau schaffen atmosphärische und funktionale Wohnräume für eine junge Familie.

Gestaltung und Materialisierung

Nachhaltigkeit und energieeffizientes Bauen sind zentrale Anliegen der Bauherrschaft. Das Untergeschoss wird massiv erstellt, das Garagenvordach aus Beton kragt zur Strasse hin aus und schafft einen typischen Vorgartenraum. Das oberirdische Volumen wird als Holzbau mit dunkler, vertikaler Holzschalung ausgeführt. Fassadenelemente des Altbaus werden aufgenommen und schaffen eine subtile Verbindung zwischen Alt und Neu.
Beide Gebäude werden mit natürlichen Dämmstoffen ausgeführt und energetisch auf den neusten Stand gebracht. Eine Erdsonden-Wärmepumpe und eine Photovoltaikanlage sorgen für nachhaltige Energieversorgung.